Wild- und Nutztiere

Hat es Tiere auf dem Weg oder in der Nähe? Dann macht ein ruhiges Verhalten durchaus Sinn. Die Tiere bemerken uns rechtzeitig und sehen uns dadurch nicht als Gefahr. Das gleiche Verhalten gilt übrigens auch bei der Annäherung von Bewirtschaftern mit schweren Maschinen. Auch sie sind froh, wenn wir uns rechtzeitig bemerkbar machen. So können gefährliche Situationen vermieden werden, zum Schutz für dich und den Bewirtschaftern gegenüber. Mach dein Ding, die Tiere danken es dir! PS: Hast du einen Hund dabei, dann nimm ihn doch bitte an die Leine.

 

Wildtiere brauchen Rückzugsräume - dein Verhalten macht den Unterschied

Wenn du in der Natur Unterwegs bist, teilst du den Raum mit Tieren, die auf Ruhe und ungestörte Rückzugsorte angewiesen sind. Besonders im Winter, in Übergangszeiten, in der Dämmerung und in der Nacht, sowie während der Brut- und Setzzeit, sind viele Arten aktiv und extrem empfindlich gegenüber Störungen. Jede Flucht kostet wertvolle Energie die zum Überleben gebraucht wird. Indem du Rücksicht auf sensible Zeiten und Gebiete nimmst, leistest du einen direkten Beitrag zum Schutz der Tiere. Das bedeutet auch: Keine Aktivitäten in der Nacht, saisonale Ruhezeiten beachten und Rückzugsräume weiträumig umfahren und deinen geliebten Vierbeiner an die Leine nehmen. So ermöglichst du Wildtieren die Ruhe, die sie zum Überleben brauchen.

Die unter anderem dafür vorgesehenen Wildruhezonen dürfen während bestimmter Jahreszeiten oder in Einzelfällen während des ganzen Jahres nicht oder nur beschränkt zur Ausübung von Freizeitaktivitäten genutzt werden, z. B. unter Einhaltung eines Weggebotes. Dabei gibt es rechtsverbindliche und empfohlene Wildruhezonen.
 

  • Rechtsverbindliche Wildruhezonen: Die Ausscheidung erfolgt über den Rechtssetzungsprozess (z. B. kantonales Jagdrecht oder kommunale Zonenplanung). Bei einer Übertretung würdest du dich strafbar machen (Strafanzeige, Ordnungsbusse).
  • Empfohlene Wildruhezonen: Dank deiner Rücksicht finden Wildtiere auch hier Rückzugsgebiete. Auf eine rechtsverbindliche Ausscheidung und die Androhung von Bussen kann so verzichtet werden.

Mach dein Ding und informiere dich über die kantonalen Bestimmungen/Gesetze. Die Tiere danken es dir!

www.wildruhezonen.ch

Wildschutzgebiete

Der Zweck von Wildschutzgebieten ist der Schutz und die Förderung wildlebender Säugetiere und Vögel, sowie ihrer Lebensräume. In diese Kategorie fallen die eidgenössischen Jagdbanngebiete. Neben der Jagd, ist auch die Freizeitnutzung eingeschränkt. Mach dein Ding, Informiere dich und respektiere diese Gebiete. Mehr Informationen zu den Jagdbanngebieten findest du hier.

Verhaltensregeln im Alpgebiet?

Ja die gibt es! Unter anderem sind das folgende Regeln die es zu beachten gilt:
 

  • Den Abfall korrekt entsorgen
  • Hunde an der Leine führen sowie den Kot korrekt entsorgen oder mitnehmen
  • Keine Hunde oder anderes in den Weidetrögen
  • Die Zaungatter jeweils wieder schliessen
  • Campieren nur an offiziellen Plätzen
  • Auf den markierten Wegen bleiben

Mach dein Ding und informiere dich. Danke!

Herdenschutzhunde

Zum Schutz der Nutztiere vor Grossraubtieren, werden immer öfters Herdenschutzhunde eingesetzt. Treffen diese dann auf Wanderer, Biker und andere Nutzer der Wege, kann es zu Konflikten kommen. Um diese zu minimieren, werden offizielle Herdenschutzhunde sorgfältig ausgebildet und der Hundehalter muss umfassende Regeln zur Unfallverhütung berücksichtigen. Damit die Hunde von klein auf mit den Nutztieren vertraut sind, kommen die Welpen idealerweise im Stall zur Welt und werden von Anfang an mit den Nutztieren vertraut. Wie man sich richtig verhält und was es zu beachten gibt, erfährst du hier.

BODEN UND VEGETATION SCHONEN – ACHTSAM UNTERWEGS

Der Untergrund reagiert sensibel auf Belastung. Besonders bei Nässe oder in steilen Abschnitten, kann z.B. Mountainbiking zu Erosionsrinnen, Bodenverdichtung und Vegetationsverlust führen. Auch sorgfältig angelegte Trails können Schaden nehmen, wenn sie bei ungeeigneten Bedingungen stark befahren werden. Achtsames Fahren, kontrollierte Bremsmanöver und das Meiden von stark durchnässten Passagen helfen, den Boden zu schützen und die Natur langfristig zu erhalten. Mit deinem Verhalten trägst du dazu bei, dass Trails sicher bleiben und die Ökosysteme, durch die sie führen, gesund bleiben. Mach dein Ding und bleib auf dem Weg!

www.bikekodex.ch