Wild- und Nutztiere

Hat es Tiere auf dem Weg oder in der Nähe? Dann macht ein ruhiges Verhalten Sinn. Mach dein Ding, die Tiere danken es dir!

 

Wildruhezonen

Der Zweck von Wildruhezonen ist der Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel vor übermässiger Störung durch die Freizeitaktivitäten des Menschen. Sie sind ein rechtliches Instrument der Nutzungslenkung und dienen dazu, die Aktivitätsräume von Mensch und Wildtieren zeitlich und/oder räumlich zu entflechten.

Wildruhezonen dürfen während bestimmter Jahreszeiten oder in Einzelfällen während des ganzen Jahres nicht oder nur beschränkt zur Ausübung von Freizeitaktivitäten genutzt werden, z. B. unter Einhaltung eines Weggebotes. Es gibt rechtsverbindliche und empfohlene Wildruhezonen.

  • Rechtsverbindliche Wildruhezonen: Die Ausscheidung erfolgt über den Rechtssetzungsprozess (z. B. kantonales Jagdrecht oder kommunale Zonenplanung). Bei einer Übertretung würdest du dich strafbar machen (Strafanzeige, Ordnungsbusse).
  • Empfohlene Wildruhezonen: Dank deiner Rücksicht finden Wildtiere auch hier Rückzugsgebiete. Auf eine rechtsverbindliche Ausscheidung und die Androhung von Bussen kann so verzichtet werden.

Mach dein Ding und informiere dich über die kantonalen Bestimmungen/Gesetze. Die Tiere danken es dir!

www.wildruhezonen.ch

Wildschutzgebiete

Der Zweck von Wildschutzgebieten ist der Schutz und die Förderung wildlebender Säugetiere und Vögel sowie ihrer Lebensräume. In diese Kategorie fallen die eidgenössischen Jagdbanngebiete. Neben der Jagd, ist auch die Freizeitnutzung eingeschränkt. Informiere dich und respektiere diese Gebiete. Mehr Informationen zu den Jagdbanngebieten findest du hier.

Verhaltensregeln im Alpgebiet?

Ja die gibt es! Unter anderem sind das folgende Regeln die es zu beachten gilt:

• Den Abfall korrekt entsorgen
• Hunde an der Leine führen sowie den Kot entsorgen
• Keine Hunde oder anderes in den Weidetrögen
• Die Zaungatter jeweils wieder schliessen
• Campieren nur an offiziellen Plätzen
• Auf den markierten Wegen bleiben

Mach dein Ding und informiere dich. Danke!

Herdenschutzhunde

Zum Schutz der Nutztiere vor Grossraubtieren, werden immer öfters Herdenschutzhunde eingesetzt. Treffen diese dann auf Wanderer, Biker und andere Nutzer der Wege, kann es zu Konflikten kommen. Wie man sich richtig verhält und was es zu beachten gibt, erfährst du hier.

Boden und Vegetation schonen – achtsam unterwegs

Der Untergrund reagiert sensibel auf Belastung. Besonders bei Nässe oder in steilen Abschnitten, kann z.B. Mountainbiking zu Erosionsrinnen, Bodenverdichtung und Vegetationsverlust führen. Auch sorgfältig angelegte Trails können Schaden nehmen, wenn sie bei ungeeigneten Bedingungen stark befahren werden. Achtsames Fahren, kontrollierte Bremsmanöver und das Meiden von stark durchnässten Passagen helfen, den Boden zu schützen und die Natur langfristig zu erhalten. Mit deinem Verhalten trägst du dazu bei, dass Trails sicher bleiben und die Ökosysteme, durch die sie führen, gesund bleiben. Mach dein Ding und bleib auf dem Weg!